Bienenweide

Bienenweide:

worauf Bienen fliegen

Bild und Text: S.Voigt

Im Rahmen der Vereinsarbeit als Obfrau für Bienenweide und Umweltschutz sind

folgende Fotos von Bienenweiden entstanden.

Die Bilder können als Anregung für eine bienenfreundliche Gartengestaltung

gesehen werden, für jeden Monat von Februar bis September gibt es ein

Pflanzbeispiel, welches auch auf einem Balkon Platz hat.

Die Blütezeit kann je nach Standort und Witterung variieren. Es sind natürlich nicht

alle Pflanzen aufgeführt, eventuelle Fehler und Auslassungen bitte ich zu

entschuldigen.

Auf den Detailaufnahmen ist meist eine Biene zu sehen.

Abschließend folgt noch ein Beispielgarten vor und nach der Neugestaltung.

 

Februar:

Eine Bienentränke ist schon im Februar wichtig, es reicht eine wassergefüllte Schüssel mit Steinen und Moos, ein Teich oder Sprudelstein

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03.04.2019

 

 

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 03.04.2019

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Im April sind noch Tulpen zu finden, die allerdings eher sehr selten von Bienen aufgesucht werden.Dafür ist der Rosmarin, eigentlich weiter südlich beheimatet, wie fast alle Kräuter sehr beliebt. Eher unscheinbar wächst der Gundermann.

 

 

Die Wiesen beginnen zu blühen, der Löwenzahn ist eine gute Bienenweide. Auch die Schlehe, der Spitzahorn ,die Eberesche, der Weißdorn und verschiedene Berberitzenarten sind für Bienen attraktiv.

 

 

Bienen mögen oft kleinere Blüten wie zum Beispiel die Heckenkirsche, Wolfsmilch, Cotoneaster, Felsenbirne oder verschiedene Beerensorten, Alpen-Johannisbeere, Rote Johannisbeere und Stachelbeere.

 

 

 

Die Bienen befliegen  im April und im Herbst den Kirschlorbeer, dort sitzen sie auf den Blattunterseiten. Dort sind mehrere sogenannte „extraflorale Nektarien“ zu finden.Lorbeer ist eine der Giftpflanzen im Garten. Es ist die Frage, inwieweit dieser Nektar für Biene und Mensch giftig ist. (vgl.www.gizbonn.de).

 

Zu giftigen Bienenweiden findet man z.B. unter der Seite www.bienenundnatur.de mehr Informationen. Dort sind mehrere Pflanzen aufgeführt: Gewöhnlicher Natternkopf, Gewöhnlicher Wasserdost, Jakobs-Greiskraut und Borretsch.

Bienenprodukte könnendie in diesen Pflanzen vorhandenen  Pyrrolizidin-Alkanoidevorhandenen enthalten (www.bfr.bund.de).Hier gilt wahrscheinlich: Die Dosis macht das Gift.

Auf den Spuren der Bienen findet man Mitte bis Ende April eine weitere wichtige Bienenweide: den Raps.

 Ginster und Zierapfel sind anscheinen gute Pollenspender, wie an den Pollenhöschen erkennbar ist.

Dieser Baum ist einer der „summenden Bäume“, laut Blatt-Bestimmung eine „Schwedische Mehlbeere“. Die duftenden Blüten werden bei gutem Wetter von einer Vielzahl von Insekten aufgesucht, sodass der ganze Baum zu summen scheint. Dieses Phänomen gibt es auch bei der Salweide oder der Linde.

Um die Frage zu beantworten, ob Flieder eine Bienenweide ist, war eine Leiter und eine halbe Stunde Zeit nötig. Folgende Bilder sind dabei entstanden:

Blitzschnell fliegende Bienen sind nicht leicht zu fotografieren. Eine Honigbiene konnte nicht gefunden werden, dafür 3-4 verschiedene Wildbienenarten und eine (Erd-?)Hummel. Somit kann man sagen, dass die stark duftenden Blüten eine Wild-Bienenweide sind.

 

 

Zum Abschluss das Pflanzbeispiel für den April:

Glockenblume, Fächerblume und Lobelie.

Bienenweide:

… worauf Bienen fliegen

Bild und Text: S.Voigt

Mai

Im Mai sind die Bienen sehr aktiv, die erste Honigernte ist vielleicht möglich und die Ablegerbildung beginnt. Es gibt viele blühende Nahrungsquellen.

 

  

 

 

Allium, Goldlack,Clematis und Rose erfreuen Mensch und Biene.

Diese scheint förmlich in Pollen zu baden.

 

 

 

 

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Radspiere, Wolliger Schneeball, Glyzinie, Stechpalme und Ilex werden von Bienenaufgesucht,die Weigelie, die Deutzie und die Tartarische Heckenkirsche ebenfalls.

Die Cotoneaster ist auch noch im Mai sehr beliebt, hier eine andere Sorte, der Wollige Schneeball wird eher selten angesteuert.

Auch der Rhododendron wird beflogen, allerdings eher selten, wenn andere Blüten im Flugradius zu finden sind.

Ein grosser Anteil an Rhododendronpollen und -nektar im Honig kann Vergiftungserscheinungen beim Verzehr hervorrufen. Dies kommt vor Allem in der südpontischen Region vor, wo es großflächige Gebiete mit Rhododendrenbewuchs gibt.

(Quelle: Wikipedia)

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Die Kastanienblüte lockt viele Bienen an, auch Feuerdorn, Glanzmispel undHebe sind gute Bienenweiden in diesem Monat. In den Gärtnereien sind Hebesorten mit großer Blütenfülle zu finden.

 

Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren, Brombeeren und Apfelbeeren sind in zweierlei Hinsicht gut, als Futterquelle für die Völker und für uns als Vitaminquelle.

    

Zu den Blütenpflanzen im Mai gehören noch Katzenminze, Skabiose, Grasnelke, Behaarte Wicke und Akelei. Diese wird meist nicht im Blütenkelch aufgesucht, sondern an einem Sporn, der von einer Hummel aufgebissen wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Perückenstrauch blüht mit einer Vielzahl von winzigen gelben Blüten, die Robinie

zeigt ihre Blüten Ende Mai.

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Zum Abschluss wieder das Pflanzbeispiel im Mai:

Hebe oder Strauchveronika, Vanilleblume und Löwenmaul.

 

31.05.2019